Implantologie

Die Implantologie bietet die Möglichkeit des nahezu perfekten Zahnersatzes.

In einem Alter von 35- bis 40 Jahren hat bereits der überwiegende Teil von Personen mindestens einen Zahn durch Unfälle, Karies, Zahnwurzel- oder Zahnfleischerkrankungen verloren. Um den Betroffenen das Gefühl naturgetreuer Zähne zu bieten, werden meist schraubenartige Implantatkörper in den präparierten Kieferknochen eingesetzt, an welchen passende Kronen befestigt werden.

Die Prozedur besteht lediglich aus dem einmaligen chirurgischen Eingriff, der unter Betäubung stattfindet. Spürbar ist hierbei nur der leichte Druck des Bohrers, während keine anderweitigen Schmerzen verursacht werden.

Fehlen gesamte Zahnreihen, ist es nicht nötig, an jede Stelle eines verlorenen Zahnes ein Implantat einzusetzen. Zwei Brückenpfeiler tragen dabei drei oder mehr Zähne, wobei auch ein gesunder Zahn als Pfeiler dienen kann.

Sogar bei völliger Zahnlosigkeit können Implantate zur Wiederherstellung des Gebisses genutzt werden. Hierbei wird eine Protese an einem Implantatkonstrukt befestigt, welche bei der bewährtesten Methode – der Stegkonstruktion – absolut sicheren Halt bietet.

Einzige Voraussetzung für das Einsetzen von Implantaten ist ein intakter, gesunder und voll entwickelter Kieferknochen, was ein Mindestalter von 14-20 Jahren unumgänglich macht.

Bei Personen, die seit längerer Zeit mit einem fehlenden Zahn leben, wird sich das Implantat erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit nicht mehr wie ein Fremdkörper anfühlen.
Jedoch bietet es dann jegliche Funktionen eines körpereigenen Zahnes.

Ein Implantat bedarf, außer der täglichen Reinigung der Zähne, intensiver Pflege und regelmäßiger prophylaktischer Untersuchung, da der künstliche Zahn die Regeneration des Zahnfleisches eingrenzt und schlechter gegen Gefahren, wie Entzündungen und anderen Angriffen geschützt ist.